Portugal 2018

Porto / Portugal 28.07. – 03.08.2018

Mit viel Gepäck, Kind und Kegel, machten wir uns auf nach Porto. Einen Tag zuvor, bewunderten wir noch die Mondfinsternis und waren nun dementsprechend müde. Das schreckte uns natürlich nicht ab, den Flieger Richtung Porto zu besteigen.

Dies war nun das erste Mal Portugal für uns. Wir waren leider nicht gut über die Sprache informiert. Wir gingen davon aus, dass wir mit dem bisschen Spanisch, was wir können, durchkommen würden. Doch das war eine Fehleinschätzung.

Am Flughafen angekommen, stiegen wir in ein Taxi, welches uns nach Labruge bringen sollte. Wir lernten das erste Wort: Obrigado (Danke).

Die Unterkunft war vollkommen i.O. für unsere Bedürfnisse. Das Frühstück wurde in einer Gemeinschaftsküche zu sich genommen. So hatte man direkt Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen.

Labruge liegt direkt am Jakobsweg. Von hier aus kann man stundenlang an der Küste entlang wandern und einen atemberaubenden Blick auf die Steilklippen erlangen. Ansonsten hat Labruge nicht wirklich viel zu bieten: einige Restaurants, Strandbars und 2 Supermärkte. Uns hat das in dem Moment jedoch vollkommen gereicht.

Von Labruge aus kommt man mit dem Bus nach Porto. Die Fahrt ins Zentrum dauert ca. 20 Minuten. Interessanterweise fahren Busse hier nicht nach festem Zeitplan. Man stellt sich an die Bushaltestelle und wartet solange, bis der Bus kommt.

Porto selber ist aufgeteilt in eine Ober- und Unterstadt. Beide sind über Seil- und Schienenbahnen miteinander verbunden. Porto ist aus unserer Sicht einer der schönsten Städte, die wir bisher gesehen haben. Sobald man im Zentrum angekommen ist, kann man sich in südlicher Richtung halten und kommt am Aussichtspunkt Mirador an. Fotos an dieser Stelle machen ist Pflicht!

Aussichtspunkt Mirador

Ein weiterer Blickfang ist die Brücke Ponte Dom Luís I. Diese ist auf 2 Ebenen aufgeteilt. Oben fährt die U-Bahn Linie und unten der Autoverkehr. Geht man oben als Fußgänger entlang, bieten sich einige schöne Fotomotive.

Südlich der Brücke befindet sich eine Gondelstation, welche in die Unterstadt führt. Von hier aus haben wir die Weinkeller Portos erkundet. Ein Besuch in der Weinkellerei ist übrigens ebenfalls Pflicht in Porto. Hier gibt es unterschiedliche Tastings für diverse Portwein-Sorten. Diese sind mitunter nicht ganz günstig, aber allein durch die urige Atmosphäre in den Weinkellern ein Erlebnis.

Zurück am Ufer des Douro, haben wir eine Gondel für die Überfahrt genutzt. An vielen Punkten Portos zeigen sich sehr differenzierte und kulturelle Angebote. Von Folkmusiker*Innen, über Breakdancer*innen sowie Jugendliche, welche von der Ponte Dom Luís I in den Douro eintauchen: hier gibt es Allerlei zu sehen.

Will man nun vom unteren Ende der Brücke zurück in die Oberstadt, kann man wie immer zu Fuß gehen, oder alternativ die Bergbahn am nördlichen Brückenende nutzen. Hierbei hat man noch einmal eine spektakuläre Sicht auf die Brücke.

Leider hatten wir nur einen Tag in Porto. Man könnte hier sicher eine ganze Woche verbringen, um alles zu sehen.

Fazit

Dieser Trip hat uns wahnsinnig gut gefallen. Diese Ruhe in Labruge, dieses Stadttreiben in Porto: eine gute Mischung aus Erholung, Natur und Entdecken. Man muss besonders erwähnen, dass wir zwar eine Gemeinschaftsküche zum kochen hatten, dies aber nie taten. Der Grund ist einfach: Speisen und Getränke waren dort um die Hälfte günstiger, als in Deutschland. Somit sind wir jeden Tag essen gegangen.

In diesem Teil Portugals findet man wenig Touristen aus dem Ausland. Die meisten sind Portugiesen, die etwas Zeit am Meer verbringen wollen.

Portugal wird uns definitiv wiedersehen!


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